Die Micro-SD-Karte ggf. mit einem Adapter in den Computer bzw. in das Lesegerät stecken
Das „Raspberry Pi OS Lite“ Image auf die micro SD-Karte mittels des Imager-Tools installieren, damit daraus ein bootfähiger Datenträger wird
Im Imager-Tool kann man zusätzlich im „Advanced Options menu“ Einstellungen durchführen, die ansonsten etwas mühsam durchzuführen sind. Beispielsweise kann man hier bereits die SSH aktivieren (sehr sinnvoll!) oder auch den Hostnamen bestimmen.
OS Anpassungen (Allgemein)
OS Anpassungen (Dienste)
Nach Fertigstellung des Schreibvorganges die micro SD-Karte auswerfen und in den Raspberry Pi stecken und den Raspberry Pi an die Stromversorgung anschließen (Hinweis: der erste Bootvorgang des Raspberry Pi kann etwas länger dauern, als alle folgenden)
Den Raspberry Pi als zukünftigen DNS-Server und damit ganz wichtigen Heimnetzwerk-Bestandteil mit einem Netzwerkkabel an den Router anschließen, nicht via WLAN
Über ein Terminal (z.B. Putty) aus den Raspberry Pi über SSH einloggen mit vorher definiertem Benutzername (hier „lulu“) und dem entsprechenden Password (default ist hier User:pi und Password:raspberry) Achtung: das Tastaturlayout – wenn man es nicht in den Einstellungen geändert hat – kann ggf. noch englisch sein, d.h. y und z sind vertauscht ssh <IP-Adresse des Rasberry Pi> -l <Benutzer> z.B. ssh 192.168.5.1 -l lulu
Wenn alles funktioniert hat In der Shell sudo raspi-config aufrufen um die Konfiguration ggf. nachträglich noch anpassen zu können
Dort im Konfigurationsmenü noch entsprechend dem Land lokalisieren, d.h. Sprache einstellen, Tastaturlayout (de_DE.UTF-8) und auch die richtige Zeitzone setzen sowie vorsorglich das „WLAN Country“ richtig wählen
Unter „Advanced Options“ das Filesystem expandieren (wird erst nach einem Neustart wirklich durchgeführt), d.h. von der Datenmenge des geschriebenen Images (siehe oben) auf die maximal verfügbare Größe der micro SD-Karte
Unter „Update“ das Konfigurationsprogramm selbst aktualisieren
Optionales Schritt um Strom zu sparen und Wärme zu reduzieren: Zum Deaktivieren von WLAN und Bluetooth, außerdem Untertakten die Datei /boot/config.txt in der Boot-Partition mittels eines Editorsändern: sudo nano /boot/config.txt bzw. sudo nano /boot/firmware/config.txt und folgenden Text einfügen dtoverlay=pi3-disable-wifi dtoverlay=pi3-disable-bt # Minimum value of sdram_freq used for dynamic frequency clocking. # sdram_freq_min=200 # reducing CPU’s dynamic frequency clocking to 500 MHz # arm_freq_min=500 # reducing GPU’s dynamic frequency clocking to 500 MHz # gpu_freq_min=100 # Overheat protection. # This sets the clocks and voltages to default when the SoC reaches this value in degree Celsius. # Values over 85 are clamped to 85. temp_limit=75 never_over_voltage=1
Auch in der Datei /boot/cmdline.txt in der Boot-Partition der micro SD-Karte fehlt noch ein Eintrag für AppArmor, damit der Service überhaupt vollständig starten kann und im System bekannt ist (Siehe dazu auch die Anleitung bei ArchLinux über AppArmor). Diesen Eintrag mit einem Editor sudo nano /boot/cmdline.txt bzw. sudo nano /boot/firmware/cmdline.txt an das Ende der einzigen Zeile in dieser Datei erweitern: apparmor=1 lsm=landlock,lockdown,yama,integrity,apparmor,bpf
Den Raspberry Pi neu starten mittels: sudo shutdown -r now
Das zuvor installierte Betriebssystem des Raspberry Pi auf den aktuellen Stand aktualisieren: sudo apt -y update && sudo apt -y full-upgrade && sudo apt -y autoremove && sudo apt -y autoclean && sudo apt -y dist-upgrade && sudo rpi-update
Zeitserver (falls z.B. die FritzBox als Zeitserver fungiert, kann diese unter NTP direkt eingetragen werden) definieren In der Datei sudo nano /etc/systemd/timesyncd.conf mit folgenden Einträgen in: NTP=192.168.0.1 FallbackNTP=0.ptbtime1.ptb.de 1.ptbtime2.ptb.de 2.ptbtime3.ptb.de 3.debian.pool.ntp.org 4.debian.pool.ntp.org 5.debian.pool.ntp.org 6.debian.pool.ntp.org
Danach die folgenden Befehle ausführen, damit der NTP-Service (man kann auch einen anderen, evtl. schon vorhandenen NTP-Service verwenden wie z.B. chrony) aktiviert und aktualisiert wird: sudo systemctl enable systemd-timesyncd sudo systemctl restart systemd-timesyncd.service sudo systemctl status systemd-timesyncd.service sudo timedatectl set-ntp true timedatectl
Installation der aktuellen CA-Zertifikate: sudo apt install ca-certificates
Backup Configuration files (touched/edited in this section) sudo cp /root/config.txt ~/RaspberryPi5/OS/root/ sudo cp /root/cmdline.txt ~/RaspberryPi5/OS/root/ sudo cp /etc/systemd/timesyncd.conf ~/RaspberryPi5/OS/etc/systemd/ if you’ve got an older OS version installed, use: sudo cp /boot/firmware/config.txt ~/RaspberryPi5/OS/root/ sudo cp /boot/cmdline.txt ~/RaspberryPi5/OS/root/ sudo cp /etc/systemd/timesyncd.conf ~/RaspberryPi5/OS/etc/systemd/
Change display orientation: sudo nano /boot/firmware/config.txt in section [all] add following line: display_auto_detect=1 and for Portrait (native): dtoverlay=vc4-kms-dsi-ili9881-7inch for Landscape (rotated left): dtoverlay=vc4-kms-dsi-ili9881-7inch,rotation=270 for Landscape (rotated right): dtoverlay=vc4-kms-dsi-ili9881-7inch,rotation=90
Activate PCIe (for M.2/NVMe) GEN3 (default is GEN2) interface with sudo nano /boot/firmware/config.txt and add/adjust the [all]-section with following parameters [all] # Enable the PCIe external connector dtparam=pciex1 # Force Gen 3.0 speed, BUT the Raspberry Pi 5 is not certified # for Gen 3.0 speeds, and connections to PCIe devices at these # speeds may be unstable. dtparam=pciex1_gen=3 # enable the one-wire interface dtoverlay=w1-gpio
Change Boot-Order to support M.2/NVMe with sudo rpi-eeprom-config --edit and change the content of the [all] section as follows: [all] BOOT_UART=1 POWER_OFF_ON_HALT=0 # Boot Device order (read from right to left to determine the boot order) # f = start again # 4 = check USB drive # 1 = check SD card # 6 = check NVMe drive BOOT_ORDER=0xf416 PCIE_PROBE=1 NET_INSTALL_AT_POWER_ON=1