ISO steht primär für die International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung). Sie entwickelt weltweit anerkannte Standards, um Produkte, Dienstleistungen und Managementsysteme (wie ISO 9001 für Qualität) vergleichbar und sicher zu machen. Der Name leitet sich vom griechischen „isos“ ab, was „gleich“ bedeutet.
Wichtige Aspekte der ISO:
- Zweck:
Die ISO ist eine unabhängige, nichtstaatliche Vereinigung mit Sitz in Genf, die internationale Normen in fast allen Bereichen (außer Elektrik/Telekommunikation) festlegt. Sie fördert weltweite proprietäre, industrielle und kommerzielle Standards zur Erleichterung des globalen Handels und zur Verbesserung der Qualität. - Geltungsbereich:
Umfasst nahezu alle Branchen, darunter Technologie, Lebensmittelsicherheit, Landwirtschaft und Gesundheitswesen, mit über 25.000 aktiven Standards. - Ziele:
Förderung des Welthandels, Qualitätssicherung, Sicherheit und Verbesserung von Prozessen - Wichtige Standards:
Bekannte Standards sind ISO 9001 (Qualitätsmanagement), ISO 14001 (Umweltmanagement) und ISO 27001 (Informationssicherheit). - Keine Zertifizierungsstelle:
Die ISO entwickelt die Standards, die Zertifizierung der Unternehmen erfolgt jedoch durch unabhängige, externe Stellen. - ISO vs. DIN:
ISO ist international, DIN (Deutsches Institut für Normung e. V.) ist national.
Oft werden ISO-Normen als DIN EN ISO übernommen
